Nachverdichtung in Graz: Ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Stadtbelebung
In dicht besiedelten Städten stellt sich immer wieder die Frage: Wie kann zusätzlicher Wohn- oder Geschäftsraum geschaffen werden, ohne weiteren Boden zu versiegeln? Die Antwort lautet Nachverdichtung.
Dabei werden bereits bebaute Flächen durch weitere Gebäude ergänzt, ohne zusätzliches Bauland zu beanspruchen. Die bestehenden Flächen werden somit auf intelligente Weise „verdichtet“ und damit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, zu weniger Verkehr und zur Belebung der Stadt geleistet.
Valentin Gritsch, der grüne Bezirksvorsteher von Jakomini, führt ein bemerkenswertes Projekt in der Conrad-von-Hötzendorfstraße in seinem Bezirk als Beispiel an. Auf dem Gelände des Lebensmittelgeschäfts Hofer soll bald ein neues, mehrgeschossiges Gebäude entstehen, das zusätzliche Fläche für Büros und Wohnungen bietet. Dadurch verschwindet auch der große Parkplatz an der Oberfläche, jedoch nur für das Auge. Er wird nämlich in die Tiefgarage des Gebäudes verlegt. Der Hofer bleibt ebenfalls erhalten.
Dass das gesamte Areal einen kräftigen grünen Anstrich bekommen wird, ist Ergebnis grüner Stadtplanungspolitik. Gemäß den neuen Regelungen ist ein Bauträger ab einer bestimmten Projektgröße verpflichtet, die Stadt Graz in die Planung einzubeziehen und gewisse ökologische Kriterien zu erfüllen. So wird auf dem Planungsareal ein Park mit einer Fläche von mindestens 1.400 m²angelegt. Darüber hinaus wird ein neuer Radweg geschaffen, der sich von der Johann Sebastian Bach-Gasse zur Conrad-von-Hötzendorfstraße zieht und damit direkt am Gelände vorbeiführt. Sowohl der Park als auch der Radweg werden im Besitz der Stadt sein und zur Attraktivität des gesamten Stadtviertels beitragen.
Valentin Gritsch, der grüne Bezirksvorsteher von Jakomini, führt ein bemerkenswertes Projekt in der Conrad-von-Hötzendorfstraße in seinem Bezirk als Beispiel an. Auf dem Gelände des Lebensmittelgeschäfts Hofer soll bald ein neues, mehrgeschossiges Gebäude entstehen, das zusätzliche Fläche für Büros und Wohnungen bietet. Dadurch verschwindet auch der große Parkplatz an der Oberfläche, jedoch nur für das Auge. Er wird nämlich in die Tiefgarage des Gebäudes verlegt. Der Hofer bleibt ebenfalls erhalten.
Dass das gesamte Areal einen kräftigen grünen Anstrich bekommen wird, ist Ergebnis grüner Stadtplanungspolitik. Gemäß den neuen Regelungen ist ein Bauträger ab einer bestimmten Projektgröße verpflichtet, die Stadt Graz in die Planung einzubeziehen und gewisse ökologische Kriterien zu erfüllen. So wird auf dem Planungsareal ein Park mit einer Fläche von mindestens 1.400 m²angelegt. Darüber hinaus wird ein neuer Radweg geschaffen, der sich von der Johann Sebastian Bach-Gasse zur Conrad-von-Hötzendorfstraße zieht und damit direkt am Gelände vorbeiführt. Sowohl der Park als auch der Radweg werden im Besitz der Stadt sein und zur Attraktivität des gesamten Stadtviertels beitragen.