Sicherer Schulweg - nicht gleich wichtig für alle?
„Gemeinsam mit engagierten Eltern der Initiative „Sicherer Schulweg“ und der Gemeinde möchten wir die Sicherheit am Schulweg verbessern und mit verschiedenen Maßnahmen die Autofahrer:innen sensibilisieren, damit sie ihre Fahrweise und Aufmerksamkeit an die Situation rund um die Schule anpassen.“
- Kristina Muhri, Schulleiterin
Übergabe der Warnwesten. Foto: © Philipp Schaudy
Bürger:innenbeteiligung ist nicht immer einfach, vor allem, wenn man anderer Meinung als Bürgermeister und Gemeinde ist. Dies erlebt gerade die „Initiative Sicherer Schulweg“: Unverständnis, Kritik und Widerstand verlangen Durchhaltevermögen, das allerdings auch
gezeigt und bereits belohnt wurde:
Nachdem die zentrale Forderung nach einer temporären Schulstraße nicht einfach vom Tisch gefegt werden konnte, wurde die sachliche Auseinandersetzung unter der Leitung eines Verkehrsexperten gesucht und mit Hilfe der Gemeinde – dankenswert! - wurden auch schon Teilschritte (Straßenmarkierungen, Schilder…) zur Verbesserung gesetzt, trotzdem:
„Unsere Initiative hat seit gut einem Jahr zum Thema »sicherer Schulweg« sehr viel Arbeit geleistet, jetzt finde ich, ist die Gemeinde am Zug, um besprochene Dinge wie z.B. Übergänge, bessere Beleuchtung und teilweise Asphaltierung des Friedhofsparkplatzes zeitnah umzusetzen. Weiters braucht es dringend eine echte Lösung für die Verkehrssituation direkt vor der Schule. Es muss gehandelt werden, bevor etwas passiert!“
- Valeska Schaudy, „Initiative sicherer Schulweg“
Die Grünen in St. Radegund freuen sich darüber, dass sie mit den von ihnen zur Verfügung gestellten Warnwesten inzwischen auch einen Beitrag zur Sicherheit der Schüler:innen leisten konnten und wünschen sich, dass die Initiative die Gegner:innen (einschließlich Gemeinde) von der Wichtigkeit und Sinnhaftigkeit der geforderten Maßnahmen überzeugen kann. Sie tragen gerne ihren Teil dazu bei.