Pischelsdorf am Kulm: Aus dem Gemeinderat
WAS KONNTEN WIR MITTRAGEN UND WO WAR KRITIK ANGEBRACHT?
Flächenwidmungsplan:
Die Planer haben fünf Jahre länger gebraucht, als dies üblich ist! Natürlich kostete das entsprechend auch mehr, geschätzt das Doppelte. Wir haben immer versucht, auf Fehler hinzuweisen, aber man hat sich viel zu lange auf die sogenannten Experten verlassen. Die erst am Ende des Prozesses erfolgte Ablöse des Planers kam zu spät.
Neubau der Kinderkrippe:
Mit dem Neubau der Kinderkrippe ist ein Vorzeigeprojekt gelungen. Die Einbeziehung des Fachpersonals hat zu durchdachten Lösungen und zur Zufriedenheit aller Beschäftigen geführt. Auch Plantschen im Schlamm ist erlaubt, denn es gibt eine Schmutzschleuse.
Parkanlage:
Ein Danke dafür, dass der Kauf des Grundstückes vorangetrieben wurde! Der Planung und teuren Ausführung der Parkanlage konnten wir allerdings nicht zustimmen: Mein Grundstück habe ich nach den Vorgaben von „Natur im Garten“ Niederösterreich gestaltet. Da dort die ÖVP-Landeshauptfrau Mikl-Leitner beim Verein federführend ist, habe ich erwartet, dass man sich bei uns entsprechend nach deren Kriterien orientiert oder zumindest die Umweltbroschüren vom Land, die man in der Gemeinde aufliegen hatte, beachtet. Obwohl ich in den letzten Jahren zur Freude von Pflanzenliebhabern Gartenführungen gemacht habe, sind meine Tipps belächelt worden. Auch Gerhard Gussmagg vom “Wüstengarten“ wurde nicht – wie gewünscht - zu einer Beratung zugezogen.
Hochwasserschutz:
Wie wichtig dieses Vorhaben ist, hat sich bei der Bad- und Kindergartenüberflutung letzten Jahres gezeigt. 600.000 € oder mehr hätte man bei der Parkanlage sparen können und dafür dieses Projekt vorziehen sollen!
Gottfried Ranegger