Neue Busverbindungen nach Graz

Seit 9. Juli gibt es nun im Südosten von Graz das neue Regiobus-System. Es bringt auf vielen Verbindungen deutliche Verbesserungen.

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Ein positives Beispiel: Die Linie 521 fährt jetzt von Wildon über St. Georgen, Allerheiligen, Fernitz und Gössendorf nach Graz im Halbstunden-Takt. Da zahlen die Gemeinden allerdings kräftig dazu. Diese Strecke kann ab Enzelsdorf genutzt werden (möglicherweise näher als Heiligenkreuz), wenn man in der Stadt etwas zu tun hat.

In rund einer halben Stunde ist man ohne Stress mitten in der Innenstadt.

Für Heiligenkreuz schaut die Sache nicht so rosig aus. Hier fährt der 501-Bus zum Großteil nur jede Stunde und zusätzlich der 500-er zweimal in der Früh, dreimal am Abend bzw. je einmal am Vor-und Nachmittag Richtung Graz. Ähnlich verhält es sich mit dem Takt zurück nach Heiligenkreuz. Vor allem viele Pendler:innen haben auf einen durchgehenden Halbstunden-Takt gehofft und sind jetzt natürlich sehr enttäuscht. Prosdorf hingegen wird durch die Linien 501, 500 und X50 sehr gut bedient. Hier gibt es tagsüber zumindest einen Halbstunden-Takt, in der Früh und am Abend fahren die Busse sogar noch öfter.

Warum der Hauptort in der Gemeinde vom Verbund so vernachlässigt wird, ist schwer zu verstehen. Die Grünen Heiligenkreuz haben das mit dem Bürgermeister ausführlich besprochen. Auch er ist mit der jetzigen Lösung nicht zufrieden. Auch die Kolleg:innen im Landtag wurden darüber informiert und um Unterstützung gebeten. Ob sich da jetzt - wo alle Fahrpläne fixiert sind - mit dem Verbund kurzfristig noch etwas verbessern lässt, scheint eher ungewiss.

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn die Leute vom Auto auf den ÖV umsteigen sollen, muss auch das Angebot passen.