Fürstenfeld & Söchau: So geht's weiter!
SÖCHAU
Die Fusion ist vollzogen. Seit 1. Jänner ist Söchau Teil der Stadtgemeinde Fürstenfeld. Auch die Grünen in Söchau haben sich in die Ortsgruppe Fürstenfeld eingegliedert. Auf dem Fusionsparteitag am 13. Jänner wurden die Weichen für die erste gemeinsam bestrittene Gemeinderatswahl gestellt. Mit Maria Luise Kunz-Lang, Uli Rößl, Wolfgang Fink, Martina Haupt und Josef Wilfling finden sich fünf Söchauer:innen auf der Liste für die Fürstenfelder Gemeinderatswahl am 23. März.
Für die neue Großgemeinde heißt das: auch weiterhin wird es eine verlässliche Stimme für saubere Politik, Umwelt- und Klimaschutz und ein gerechtes Miteinander in Söchau geben. Wir werden darauf achten, dass die zahllosen Versprechungen von Franz Jost auch gehalten werden. Die künftige Wohnsitzgemeinde muss für alle Söchauer:innen da sein, und darf kein Spielplatz für Wohnraumspekulanten und Zubetonierer werden!
Dringend nötig sind ein Anschluss an das Radwegnetz, öffentliche Ladestellen für E-Fahrzeuge, die Erhaltung des Kräutergartens und seine zeitgemäße Ausstattung, sowie die Stärkung des öffentlichen Verkehrs.
Die Wanderwege in und um Söchau brauchen dringend leserliche Markierungen. Auch ein barrierefreier Wander- und Spazierweg für Personen mit körperlichen Einschränkungen oder Familien, die mit Kinderwagen unterwegs sind, ist uns schon lange ein Anliegen.
Die Sicherheit der Verkehrsübergänge um die Volksschule ist aus unserer Sicht nach wie vor nicht zufriedenstellend.
Damit Söchau auch als Teil von Fürstenfeld eine bewährte Kraft für Grüne Politik beisteuern kann, zählen wir am 23. März auf Ihre Stimme!
FÜRSTENFELD
Die letzte Gemeinderatsperiode in Fürstenfeld war durchwegs herausfordernd. Nichtsdestotrotz kamen wir unserer Aufgabe – nämlich die einzige wirkliche Opposition zu sein – mit vollem Einsatz nach. Die ÖVP reagierte teils mit heftigen Angriffen auf unsere Haltung. Doch auch SPÖ und FPÖ, die in den allermeisten Fällen mit der Mehrheitspartei ÖVP mitstimmten, attackierten uns.
Die Themen, in denen wir uns von den anderen Parteien unterschieden, waren die Verbauung und damit der Bodenverbrauch und die Bodenversiegelung. Dies zeigte sich bei zahlreichen Bauvorhaben. Ein Vorhaben, das uns ganz besonders forderte, war die Verhinderung eines wahnwitzigen Fischzuchtprojekts im Stadtwald. Eine große Waldfläche sollte verkauft, geschlägert und einem mehr als fragwürdigen Betreiber zur Verfügung gestellt werden. Auch die Errichtung des Parkplatzes in der Feistritzgasse wurde von uns abgelehnt – zu teuer, zu wenig ausgelastet, zu viel Bodenverbrauch.
Es gelang uns, abseits der Gemeindepolitik in Eigeninitiative insgesamt 3 Klimatickets anzuschaffen und sie an Interessierte unentgeltlich seit Jänner 2023 mehr als 600mal zu verleihen. Wir arbeiteten dabei bereits mit den Söchauer Grünen zusammen, die ebenfalls ein Klimaticket anbieten konnten. Ziel dieser Initiative war, die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel den Menschen näherzubringen. Das gelang damit.
Diese Politik wollen wir auch in den nächsten fünf Jahren in der mit Söchau fusionierten Groß- gemeinde fortsetzen. Unser Augenmerk werden wir weiterhin auf die „Grünen“ Kernthemen Bodenverbrauch und -versiegelung sowie den Umwelt- und Klimaschutz richten. Weiters werden wir auf Transparenz bei Grundverkäufen, die Stärkung der Demokratie (Übertragung von Gemeinderatssitzungen), den Aus- und Weiterbau der Rad- und Gehwege achten.
Diese Anliegen werden wir umso stärker vertreten können, je mehr Stimmen wir am 23. März bekommen.