Begegnungszone zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in Feldkirchen

In den letzten Monaten ist es ruhig geworden um die geplante Begegnungszone in Abtissendorf. Entscheidungsträger:innen fehlt der Mut, dieses Thema vor den nächsten Gemeinderatswahlen am 23. März 2025 weiterzuverfolgen bzw. anzusprechen.

Mehr denn je braucht Feldkirchen „soziale“ Räume und Plätze, an denen Menschen einander begegnen können – unabhängig von Alter, Einkommen, Herkunft oder Religion. Begegnungszonen, „Grätzl“ (=Ortsteil) - Initiativen, ein Vereins- bzw. Haus der Begegnung und Ähnliches führen zu gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

In den letzten Jahrzehnten ist auch in Feldkirchen die Gesellschaft heterogener geworden, Formen sozialer Beziehungen, des Zusammenlebens und der Religiosität haben sich pluralisiert. Um den sozialen Zusammenhalt zu stärken, ist ein kommunales Handeln erforderlich, welches die Interaktion verschiedener gesellschaftlicher Gruppen fördert. Eine Begegnungszone braucht Sitzgelegenheiten, Platz zum Gehen, Schanigärten, Grünflächen und schattenspendende Bäume sowie Orte, an denen kein Konsumzwang herrscht und die zum Verweilen einladen. Bei der Umsetzung solcher Projekte braucht es Bürger:innen-Beteiligungsprozesse, die von der Gemeinde gestartet und gefördert werden müssen. Die lokale Bevölkerung muss eingebunden werden, sowohl die alteingesessene Bevölkerung als auch die zugezogene. Dafür muss die Gemeinde Räume sowie personelle und finanzielle Ressourcen zur Verfügung stellen. Für die Umsetzung solcher Projekte braucht es also die Gemeinde, aber auch Vereine, Wirtschaftstreibende, verantwortungsvolle Bauträger und vor allem die Einwohner:innen von Feldkirchen selbst.