Wohin will die Gemeinde Dobl-Zwaring?
In Dobl-Zwaring ist es an der Zeit, zu diskutieren in welche Richtung die Entwicklung der Gemeinde gehen soll.
Hierzu ein paar Ideen:
- Das Höchstausmaß der Bodenversiegelung für Baulandwidmung muss in einer Verordnung festgelegt werden.
- Ist es wirklich notwendig, dass auf dem Gemeindegebiet von Dobl-Zwaring weiterhin Industrie- oder Gewerbegrund gewidmet wird?
- Es muss bei Hallenbauten vorgeschrieben werden, dass ein Großteil der Dachflächen mit Photovoltaikanlagen bestückt werden muss.
- Auch für Parkplätze ist eine Überdachung mit PV-Anlagen vorzuschreiben. Denn versiegelt sind die Flächen auf jeden Fall. So sind sie wenigstens auch beschattet.
- Die öffentliche Verkehrsanbindung muss bei großen Bauprojekten mit geplant werden, um das immer größer werdende Verkehrsproblem in den Griff zu bekommen. Große Projektwerber müssen sich an den Kosten beteiligen.
- Die Gestaltung des Pfarrplatzes in Dobl muss endlich angegangen werden. Statt Asphaltflächen könnte man mit menschengerechter Gestaltung ein tolles Ortszentrum schaffen.
Wir alle zahlen den Preis für die zunehmende Versiegelung unserer Böden, für die wenig vorausschauende Planung bei Siedlungen, Industrie- und Gewerbegebieten, die zu Zersiedelung und damit zu immer mehr Straßen, immer mehr Verkehr, zu immer größeren Belastungen für die Bevölkerung führt. Je mehr Versiegelung, desto wahrscheinlicher werden großflächige Überschwemmungen in den Siedlungen, weil das Wasser nicht mehr versickern kann. Millionenschäden sind praktisch vorprogrammiert.
Da muss man nicht auf gesetzliche Vorschriften warten, vieles kann vor Ort per Verordnung geregelt werden.