Sanierung der Brucker Stadtfinanzen

Seit Jahren sind die maroden Brucker Stadtfinanzen Thema in Besprechungen der Gemeinderatsfraktionen. Bisher scheiterte es jedoch an einer Umsetzung der Maßnahmen, die von externen Beratern erbeitet und vorgeschlagen wurden. Die Bürgermeisterin weiß, was zu tun ist. Auch für die Juni-Gemeinderatssitzung war kein Tagesordnungspunkt zu diesem Thema geplant. Wir können aber nicht länger zuwarten, sondern müssen jetzt handeln, damit Bruck nicht nur die notwendigen Verwaltungsaufgaben erfüllen, sondern aktiv gestalten kann.

Zu sehen ist: Bargeld

Zum Wohle der Bruckerinnen und Brucker möchten die Grünen daher Bewegung in die Gespräche rund um die Konsolidierung der Stadtfinanzen bringen. Es reicht bestimmt nicht, die Schuld an der finanziellen Schieflage allein auf Bund und Land zu schieben, auf die fehlenden finanziellen Zuwendungen und die gestiegenen Kosten für die Pflichtaufgaben der Stadt. Andererseits wird nämlich auf Förderungen verzichtet, wie zum Beispiel bei der Planung der Herzog-Ernst-Gasse. Dort könnte mit einer entsprechenden Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur viel Geld von Bund und Land abgeholt werden. Bei der jetzigen Planung muss die Stadtgemeinde das Projekt alleine zahlen.

Neben der Herzog-Ernst-Gasse und dem Neubau der Mittelschule gibt es in Zukunft viele Projekte, die umgesetzt werden sollen:

  • die Sanierung des Schwimmbads und des Eisstadions stehen an, 
  • ebenso der Umbau der Bahnhofskreuzung, um das Radverkehrskonzept weiter voranzutreiben. 

Dies alles kann nur dann gelingen, wenn es eine entsprechende Prioritätensetzung gibt, Förderungen und Bedarfszuweisungen gezielt abgeholt werden und bereits jetzt vorausschauend für die nächsten Jahre geplant wird, denn sonst werden uns die finanziellen Probleme immer wieder einholen.

Redaktion: Jacqueline Staber, Gemeinderätin (Grüne)