Gute und sichere Straßen für Altaussee
In Fischerndorf und insbesondere rund um die Volkschule setzt sich der DIALOG für mehr Rücksicht auf der Straße ein. Die Bundesregierung hat es Gemeinden mit Juli 2024 erleichtert, auf eigenen Straßen eine Maximalgeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde zu verordnen.
Der DIALOG will diese Chance nutzen und bittet die Menschen in Altaussee um Vorschläge. Auf diese Weise könnte man eine 30er-Zone sowohl in Fischerndorf als auch in der Arzleiten bzw. Mösernstraße ermöglichen. Geschwindigkeitsbeschränkungen müssen selbstverständlich auch eingehalten und kontrolliert werden. Der DIALOG will die Erfahrungen anderer Gemeinden nützen und schlägt vor, an sensiblen Stellen auch Radarkästen anzubringen. Da Radargeräte recht teuer sind, empfiehlt es sich, nur eines zu kaufen und dieses abwechselnd in verschiedene Kästen zu verbauen. Ob ein Radarkasten gerade mit einem Gerät bestückt und damit „scharf“ ist, lässt sich von außen kaumerkennen. Alleine die Möglichkeit geblitzt zu werden, hält viele davon ab, zu schnell zu fahren.
Ein weiteres Anliegen des DIALOG für die Straßen von Altaussee ist die Sanierung. Hier gibt es – wie auch in der restlichen Steiermark – einen Investitionsrückstau. Statt das Geld in neue Straßen zu stecken, soll die Gemeinde die bestehenden besser in Stand halten. Im Zuge der Sanierung sollen auch gleich Fahrradstreifen und gute Gehwege mitgedacht werden. Gerade die jüngsten und ältesten Menschen unserer Gemeinde sind oftmals zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Wer Familien im Ort halten will, muss auch allen Generationen ausreichend Platz geben.